a date with style & structure: Cloqué ist der Clou

19/09/2013

Die Tage werden kürzer und  kühler. Es hilft nichts, wir müssen uns der Tatsache stellen, dass sich der Sommer langsam verabschiedet. Doch das bringt uns nicht nur kalte Böen, sondern auch frischen Wind in den Kleiderschrank. Wir legen die leichten Sommershirts beiseite und richten den Blick auf wärmende Sweater und fließende Strickhüllen mit spannenden neuen Oberflächen wie Cloqué – ein Stoff, bei dem aus zwei übereinander liegenden Geweben eine tolle dreidimensionale Struktur entsteht.

Das Spiel mit den Oberflächen, das uns schon durch die erste Jahreshälfte begleitete, wird um fühlbare neue Effekte ergänzt. Sie werden deshalb möglich, weil wir uns wieder wärmer anziehen. Ab jetzt begegnen uns einige mystisch klingende französische Stoffbezeichnungen. Ein tolles Beispiel ist Cloqué (sprich: klokeh).

Eigentlich ist Cloqué eine sehr traditionelle Methode zwei Stoffschichten miteinander zu verbinden, um eine strukturierte Oberfläche entstehen zu lassen. Die charakteristische Crêpe-Optik entsteht durch unterschiedlich stark schrumpfende Garne in Vorder- und Rückseite des Stoffes. Wir nutzen die Technik heute, um supermoderne 3D-Effekte zu zaubern wie zum Beispiel an dem Mini-Rock Rutha. Man möchte sofort reingreifen, in diese sportlichen und doch wärmenden Stoffe. Der Clou ist, dass Innenseite und Außenseite durch die zwei Schichten obendrein noch verschiedene Muster haben können.

Man kann sich gar nicht sattsehen an der Vielfalt. Die Styles, für die Cloqué verwendet wird, sind oft sportlich clean und sehr gradlinig, da schon die Oberfläche so viel Bewegung bringt. Am besten kombiniert man einen Cloqué-Sweater mit schmalen Röhrenjeans oder einen Cloqué-Rock mit weich fließenden Strickoberteilen, um die Spannung im ganzen Outfit zu erhalten.

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