Regionale Produkte appetitlich arrangiert

Slow Food und Regionale Küche sind brainy und natural

26/07/2014

Opus hat Werte. Und die lauten im Kern: Clear, Designed, Brainy, Natural. Das geht für uns weit über die Mode hinaus. Und deshalb sind wir große Freunde des Slow Food und der regionalen Küche.

Das zum Genuss beim Essen mehr als der Geschmack beiträgt wissen wir spätestens seit der Formulierung: Das Auge isst mit. Doch heute isst auch das Gewissen mit, das Wissen um Herkunft der Rohstoffe, sowie deren Zubereitung. Deshalb sind Schlagwörter wie Regionale Küche und Slow Food aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken.

Inzwischen gibt es in Deutschland viele spannende Projekte, die solche Gedanken zu unserem Genuss und Vorteil großartig umsetzen. Wir haben Euch einige zusammengestellt:

Berlin Food Week Banner und Nobelhart und Schmutzig

Die Macher der Food Week Berlin wurden von den Köchen des „Nobelhart und Schmutzig“ bekocht

In Berlin hat sich das Team um die Berlin Food Week daran gemacht, all die spannenden neuen Gastro-Tendenzen der Stadt zusammenzubringen. Ähnlich der Fashion- oder Art-Week soll es im Oktober zum ganz großen Treffen der Köche, Genuss-Menschen und Wissenschaftler kommen. Bis dahin testen sich die Food-Week’ler durch die vielen Optionen und lassen uns davon auf facebook wissen. Darunter ein zukünftiges Restaurant, das so regional vorgeht, dass manchmal die wilde Knoblauch-Rauke noch morgens im Treptower Park gesammelt wird, um abends im Menü zu landen. Doch zu diesem Restaurant namens Nobelhart und Schmutzig werdet Ihr zur Eröffnung noch mehr erfahren.

In Hamburg mischt die Kitchen Guerilla den Food-Markt auf. Die Kitchen Guerilla kapert Restaurants, Segelboote, Landhäuser, Baustellen, einfach jeden Ort vom Norden bis Istanbul. Überall beweisen sie, dass mit den wesentlichen Elementen einer Küche und regionalen Produkten fulminant gekocht werden kann. Sie bewegen sich also durch die Welt und zeigen dabei, dass das Essen einfach dort bleiben kann, wo es herkommt.

Slow Food Wurst-Präsentation

Beim Wurstsack weiß man, wo das Fleisch herkommt! Foto: Food Guerilla

Zur Kitchen Guerilla gehört auch Hendrik Haase, der obendrein noch das Projekt wurstsack betreibt. Er möchte, dass auch beim Essen wieder mehr auf das Handwerk geachtet wird. Speziell, wenn es um die Erzeugung von Wurst geht. Doch vor allem möchte er, dass wir alle aufmerksamer essen. Und unterstützt deshalb auch Projekte wie die Schnippeldisko der Slow Food Youth.

Jetzt geht es nach München. Hier gibt es das Café Ruffini, das nicht nur von der Organisation Slow Food wärmsten empfohlen wird, sondern den nachhaltigen Aspekt auch noch auf die eigene Struktur ausgedehnt hat. Hier gibt es keinen Chef, sondern 25 Personen im Alter von 29 bis 65, die gemeinsam alle Entscheidungen treffen und auch im Café arbeiten. Das sich diese Hingabe auch im Menü ausdrückt, beweisen die seit 36 Jahren treuen Stammkunden.

Ruffini-Café-Gastraum

Das Ruffini: Bedachte Entscheidungen und Slow Food werden mit Kundentreue belohnt.

Egal in welcher Stadt, egal in welchem Format, eines zeichnet sich deutlich ab: Wer an Slow Food und regionaler Küche interessiert ist, bekommt neben tollem Essen auch noch einen große Portion Gastlichkeit und Atmosphäre mitgeliefert. Noch ein Grund mehr, es direkt selber auszuprobieren.

Das schöne Beitragsbild hat übrigens Anthony Georgeff gemacht.

teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.