Pastellfarbenes Seidentuch in der Sonne

Pudrig, weiblich, unschuldig – der Sommer erstrahlt in zarten Pastelltönen

12/03/2014

Doris Day, Audrey Hepburn oder Queen Elizabeth II haben sich bereits in Farben wie Pistazie, Aprikose, Vanille oder Rosé gehüllt. Schon seit den 50er Jahren begleiten pudrige, zarte Pastell-Töne sommerliche Mode-Trends. Die 70er sahen sie in strengen, grafischen Silhouetten, in den 90ern wurden sie sogar für Business-Kostüme salonfähig. Und das nicht ohne Grund.

Die Frage, ob eine Farbe zum Hautton passt, wird fast hinfällig, sobald man grün, rot oder gelb nicht im Vollton, sondern in zarten Nuancen wählt. Deshalb werden sie auch als beruhigend, soft oder cremig beschrieben. Ihre Bezeichnung verdanken die Farbtöne dem gleichnamigen Kreidestift, in dem ganz ursprüngliche Farbpigmente trocken mit einem vollkommen neutralen Bindemittel fixiert werden. Das ist die perfekte Basis für hauchzarte Wischtechniken und sommerliche Bilder mit geringen Kontrasten. So entstehen harmonische Kunstwerke aus staubigen Schichten.

Zurück zu den Farbnuancen: Pastelltöne sind unkompliziert kombinierbar und schmeicheln jedem Teint. Sie lassen sich wunderbar untereinander mischen und betonen den sommerlichen Look von filigranen Stoffen oder bewegten, seidigen Oberflächen. Diesen Sommer wirken Pastelltöne noch moderner! Denn Farben wie Türkis, Rosa oder Gelb werden nicht mit Weiß, sondern mit Grautönen abgemischt. So entsteht eine feinsinnige Farbpalette aus sonnengebleichten Nuancen wie Rauch-Bleu, Greige oder Creme. Sie lassen sich nicht nur mühelos elegant stylen, sondern wirken auch besonders entspannt mit den vielen Varianten hellen Denims, die uns im Sommer begegnen. Ein leichtes T-Shirt in einer zarten Melange zu einer cremefarbenen Denim, darüber ein leichte Sommerjacke, Ton in Ton gemustert, so gehen wir wie auf Wolken durch den Sommer.

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