Neon – neu interpretiert!

10/01/2013

Dieser Trend hat Signalwirkung! Neonfarben in neuen Nuancen bringen den Kleiderschrank zum Leuchten. Die perfekten Partner: Softe Töne wie Grau, Beige oder Nude.

Neonfarben sind zurück, etwas erwachsener und sehr viel weicher. Lange Zeit als 80er-Jahre-Knallfarben verschrien, erobern sie endlich wieder den Mode-Olymp (und präsentieren sich nach einer modischen Metamorphose in neuem Gewand.) Im Gegensatz zu den aufdringlichen Oldschool-Tönen der 80er- und 90er-Jahre erscheinen sie heute viel softer und femininer. Sie schreien nicht mehr und drängen sich nicht um jeden Preis in den Mittelpunkt. Grund dafür ist der höhere Weißanteil, der den sonst so knalligen Flash-Farben eine moderne Pastell-Note verleiht.

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Übrigens: Streng genommen ist Neon gar keine Kolorierung, sondern eine chemische Substanz, die nicht in den Pigmenten für die gleichnamigen Farben enthalten ist. Da Ende der Sechziger aber etwa zeitgleich die Neonröhren auf den Markt kamen und die Leuchtmittel ebenso stark strahlten wie die Tagesleuchtfarben (so ihr eigentlicher Name), erhielten sie kurzerhand ihre neue Bezeichnung. Durch ihre Leuchtkraft und die hohe Farbsättigung eignen sich Neonfarben besonders als Signalfarben. Seit den Achtzigern werden sie deshalb für Rettungs- und Schutzwesten verwendet, um Gefahrenzonen zu markieren. Auch die Werbung setzt den Warneffekt immer wieder gerne ein, um auf sich aufmerksam zu machen.

Wer auffallen möchte, sollte also unbedingt Farbe bekennen. Ob Korall, Grün, Gelb oder Pink – die Neon Pastells kombiniert man jetzt am besten mit gedeckten Farben wie Grau, Beige, Nude oder Weiß. Dabei gilt: Volle Strahlkraft voraus! Ob dezent mit schmalen Gürteln, als Farbtupfer in Tüchern und Taschen oder an mutigen Tagen als Bluse, Hose oder Kleid. Wenn schon, denn schon!

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