Eine glatte Angelegenheit: Nappaleder geht an die Haut

18/11/2013

Ob Westen in Steppoptik, lässige Pullover, Pencilskirts, Kleider, Röhrenhosen oder Jacken: Sie alle werden mit Nappaleder zur äußerst edlen Angelegenheit. Denn mit seinem besonders weichen Material gehört Nappaleder zu den edelsten Lederarten. Unter dem Begriff werden besonders geschmeidige gegerbte Glattleder aller Tierarten und Verwendungszwecke zusammengefasst. Hier kommen die wichtigsten Facts zu diesem geschmeidigen Weggefährten.

Nappaleder war ursprünglich die Bezeichnung für Handschuh- und Bekleidungsleder, heute wird es für diverse Zwecke genutzt, so zum Beispiel auch für Polsterleder. Je nach Oberflächenbehandlung lässt sich Nappaleder in folgende Arten einteilen: naturbelassen, leicht pigmentiert, pigmentiert und geschliffen. Naturbelassenes Nappaleder zeichnet sich durch seine offenporige, natürliche Beschaffenheit aus und ist auch unter dem Begriff „Anilinleder“ bekannt, da das Leder mithilfe des löslichen Farbstoffes Anilin gefärbt wird.

Im Gegensatz zu anderen Lederarten darf naturbelassenes Nappaleder keine Risse oder andere Beschädigungen aufweisen, da es nicht von Farben oder Lacken verdeckt wird. Aus diesem Grund ist naturbelassenes Nappaleder auch so teuer, aber leider auch empfindlicher gegenüber Schmutz und das Ausbleichen durch Sonnenlicht. Den pigmentierten Nappalederarten hingegen werden beim Gerben mehr Farbstoffe beigemischt und die Poren des Leders sind fester versiegelt. Zwar ist pigmentiertes Leder besser vor äußeren Einflüssen geschützt, jedoch sind sie weniger atmungsaktiv und die Naturmerkmale gehen stärker verloren.

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Ganz egal aber, für welche Art ihr Euch entscheidet, fest steht: Nappa ist in jedem Fall eine geschmeidige Angelegenheit. Und wer denkt, dass dieses robuste Material immer nur derb herüberkommt, der irrt. So wirkt die Lederjacke Hoshi aus unserer aktuellen Kollektion mit einer zarten Bluse wunderbar feminin und einem Pailletten-Top aus unserer Festtagskollektion absolut edel. Unseren Nappalederrock kombiniert Ihr am besten zu Strumpfhosen und Biker-Boots. Einem glatten Auftritt steht somit nichts mehr im Wege.

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