Cardigans aus Wohlfühl-Wolle: Wir lieben Mohair

21/10/2013

„Bitte streicheln“ müssten uns diese Tiere nicht extra zurufen, wenn sie es könnten. Der reine Anblick von Angoraziegen reicht bereits aus, dass man am liebsten sofort nach ihrem langen, gelockten Haarfell fassen möchte. Die Wolle der wertvollen Ziegenrasse ist nämlich besonders weich und flauschig und deshalb im Winter für Pullover und Cardigans auch so beliebt. Tatsächlich ist Mohair einer der hochwertigsten Fasern die unsere Natur zu bieten hat. Warum, erfahrt ihr hier.

„Mohair“ kommt von dem arabischen Wort „Muhayyar“, was übersetzt soviel wie „Stoff aus Ziegenhaar“ bedeutet. Je nach Alter der Ziege und somit Dicke der Haare wird die Naturfaser in unterschiedliche Kategorien geteilt: kid, young goat und adult. Mohair wird durch das Scheren des üppig gewachsenen Haarfells der Angoraziege gewonnen und meist zusammen mit anderen Wollsorten verarbeitet. Etwa 4 Kilogramm Garn pro Tier werden im Jahr durch Schur gewonnen, es muss aber keine Ziege für die Gewinnung seines edlen Haares sterben.

Mit 40 Prozent Seidenanteil verspricht das zarte Mohairgarn puren Luxus und Tragekomfort. Dabei eignet es sich besonders für leichte und elegante Kleidungsstücke wie Pullis, Cardigans, Schals oder Strickdecken. Das super softe Garn zeichnet sich durch seine Feinheit und Strapazierfähigkeit aus. Zudem filzt es nicht so leicht und hält sehr warm. Auch unser Top-Seller Dorlene hat einen hochwertigen Mohair-Anteil und eignet sich perfekt zum Einkuscheln. Die weiche Strickjacke, war so beliebt bei euch, dass wir sie Ende Oktober noch einmal nachliefern.

Mohair__Cardigans_aus_Wohlfuehl-Woll_detail

Damit ihr möglichst lange etwas von der tollen Qualität der begehrten Naturfaser habt, solltet ihr zur Pflege einige Tipps beherzigen. Da die Fasern selbstreinigende Fähigkeiten besitzen, müssen Mohair-Pullover zwar nur selten gewaschen werden (ein ordentliches Lüften reicht meist aus). Wenn dann doch mal ein Waschgang nötig ist, sollte man mit Mohair aber besonders schonend umgehen. Zum Reinigen eignen sich am besten Wollwaschmittel oder Haarshampoo. Dabei ist es ratsam, möglichst lauwarmes Wasser und flüssiges Waschmittel zu verwenden, sodass sich keine Waschmittelreste in den Fasern absetzen können. Einweichen und Schleudern wenn möglich vermeiden. Diese Anwendungen können das besondere Material nur unnötig strapazieren. Damit sich der neue Kuschelpulli beim Trocknen nicht verzieht, lässt man ihn am besten nicht hängend, sondern liegend auf einem ausgebreiteten Handtuch oder dem Wäscheständer trocknen. Anschließend etwas in Form ziehen, einkuscheln und wohlfühlen.

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