Mit Schwung ins neue Jahr: Die Routine durchbrechen

07/01/2018

Es ist die Zeit der guten Vorsätze. So können wir dafür sorgen, dass sie auch über den Jahreswechsel hinaus 2018 schöner und erfolgreicher machen:

1. Aufräumen: Mit System

Wenn die Ordnung stimmt, ist mehr Platz für neue Ideen.

Die Räume, in denen wir leben, können ein Spiegel unserer Seele sein. Freie Flächen und ordentliche Schränke können Energie freisetzen und für klare Gedanken sorgen. Deshalb steht die Idee des Aufräumens in dieser Liste an erster Stelle. Viel ist geschrieben worden zu diesem Thema. Bestseller von Marie Kondo, Karen Kingston oder Sissi Kandziora können helfen. Doch als Basis geht es um diese drei wichtigen Tipps:

  • Beim Ausmisten mit den Dingen, Räumen oder Kategorien anfangen, an denen das Herz am wenigsten hängt
  • Gegenstände möglichst nie stapeln, sondern immer aufrecht aufbewahren, auch die Kleidung. So können sich ungeliebte Teile nicht lange verstecken
  • Immer nach Kategorien sortieren. Kleider zu Kleidern, egal, ob für den Winter oder Sommer. Alle Teller zusammen in einen Schrank, egal, ob es das gute oder das alltägliche Porzellan ist.
  • Und zum Schluss geht’s dann ans Eingemachte: Erinnerungen, Mitbringsel und Fotos. Das sind die Objekte, an denen unser Herz hängt, die aber nie wieder gebraucht werden. Dafür hat Sissi Kandziora ein paar Tipps.

2. Sport: sich selbst überraschen

Den Stimmungen folgen und Bewegung spontan einsetzen.

Nach Neujahr sind die Vorsätze groß, doch sind wir ehrlich: Weder das Wetter, noch die Stimmung oder der körperliche Zustand lassen uns daran glauben, dass Bewegung mehr als noch ein weiteres To Do ist. Wie anstrengend! Wie schaffen wir es, uns selbst davon zu überzeugen, dass Sport Spaß machen wird? Wir überraschen uns selber.

  • Spontane Verabredungen mit Freundinnen zum Walken im Park statt zum Kaffee, helfen nicht nur uns, sondern geben die Motivation auch weiter.
  • Wieder im Wohnzimmer versackt? Einfach mal die Musik voll aufdrehen, mitsingen und tanzen. Tut gut oder? Dann schnell die Endorphin-Welle reiten und zum Streetdance-Probekurs oder bei der Tanzschule anmelden.
  • Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause macht schon der Gedanke ans Joggen müde und abgeschlafft? Den Druck rausnehmen, erst mal den freien Moment genießen, die Entscheidung verschieben und dann spontan noch eine halbe Stunde im Schwimmbad verbringen, bevor es für den Abend schließt. Um diese Jahreszeit geht es nicht um die großen Ziele. Es geht ums Entdecken. Es geht darum mit etwas anzufangen, um sich selbst zu überraschen.

Und wer’s noch nicht gesehen hat: Zu diesem Inspirationsvideo kann eigentlich niemand auf dem Sofa sitzen bleiben.

3. Zeit nehmen: Meditation & Me-Time

Je mehr Stress, desto mehr Zeit zum Runterkommen brauchen wir.

Um den Schwung zu erhalten, brauchen wir Balance. Die entsteht nicht durch lange Listen guter Vorsätze. Denn das macht nur Druck und auf die großen Erwartungen folgen meist viele, kleine Enttäuschungen. Wir müssen nett und freundlich zu uns selbst bleiben, uns beobachten und auch Auszeiten gönnen. Die sollten so achtsam wie möglich sein.

Bücher wie der Der Weg des Künstlers empfehlen beispielsweise eine Verabredung mit sich selbst. Einmal in der Woche ist Date-Zeit. Wir gehen allein ins Café oder Museum und wir behandeln dieses Date als heilige Zeit. Wir nehmen diese Verabredung genauso ernst wie eine mit der besten Freundin oder einer neuen Flamme. Wir nehmen uns auf eine gesunde Art wichtig. Das heißt auch: Absagen oder verschobene Termine müssen früh abgesprochen werden.

Meditation geht immer und überall. Meditation ist keine Magie, sondern eine super gesunde, erlernbare Technik. Ob Achtsamkeits-Meditation oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, wenn wir einmal die Grundprinzipien kennen, können wir in der U-Bahn, zwischen Sitzungen, ja sogar an der Fußgängerampel kleine Regenerationsmomente einbauen. Auch das Erlernen ist dank Apps wie Headspace, 7Mind oder Alltags Entspannung Lite einfach überall möglich.

Die schönen Tage können kommen!

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Ein Gedanke zu „Mit Schwung ins neue Jahr: Die Routine durchbrechen

  1. Kirsten Rohde

    Hallo Someday.
    ich liebe Ihre Mode, leider habe ich aber Kleidergröße 46 und kann somit nichts von Ihnen kaufen und anziehen. Viele Labels produzieren inzwischen in großen Größen, Kundinnen gäbe es genug, warum nicht einmal wagen? Beste Grüße Kirsten

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