M-65: Eine Feldjacke wird zum Kultklassiker

05/03/2013

M-65 – Dieses Kürzel hat Kultstatus. Was sich nach einem Agenten auf geheimer Mission anhört, ist in Wirklichkeit eine robuste Feldjacke, die 1965 für die Streitkräfte der US-Army entworfen wurde. Eine Mission hatte die olivfarbende M-65 dabei tatsächlich: Sie sollte die Soldaten im Vietnamkrieg vor Wind und Wetter schützen. Später eroberte der Military-Chic auch den Rest der Welt.

Hüftlang mit Schulterklappen und Kordelzug, vier Taschen an der Vorderseite sowie eine ausfaltbare Kapuze im Kragen – das sind die typischen Merkmale des Kult-Klassikers. Die robuste und bequeme Jacke hat oftmals auch Extrafutter, das eingeknöpft werden kann und so zusätzlich vor Kälte schützt.

K2_Opus_Feldjacke_M65

Aber nicht nur bei den Streitkräften war die Funktionsjacke beliebt, auch die zivile Mode wusste den Military-Stil immer mehr zu schätzen. Produktionsüberschüsse der Feldjacke, die man nach dem Krieg vereinzelt kaufen konnte, wurden zum richtigen Kassenschlager und die M-65 wurde so zur heiß begehrten Freitzeitjacke. Den endgültigen Durchbruch schaffte die Feldjacke schließlich in den 70ern und 80ern durch diverse Serien und Filme. Nicht nur Robert de Niro trug in Martin Scorseses Taxi Driver eine M-65 auch Götz George machte die Feldjacke als Kommissar in den ARD-Serien Tatort und Schimanski zu seinem Erkennungszeichen. Diese Liebe reichte so weit, dass die M-65 ohne Schulterklappen später den Namen „Schimanski-Jacke“ trug und inzwischen im Filmmuseum Berlin ausgestellt wird.

Die original Feldjacke M-65 kann man heute noch vereinzelt kaufen, viele Fashion-Brands haben sie aber mit der Zeit auf wunderbare Weise reinterpretiert und dabei mit Farben, Formen und Stoffen gespielt. Inzwischen gibt es den Anorak im Military-Stil in zahlreichen Nuancen von Oliv über Braun bis Navy oder Grau. So wie unsere Fieldjacket  Habea mit großen aufgesetzten Taschen und Taillienbetonung durch den Tunnelzug. Die perfekte Kombi aus robustem Military-Chic und femininer Outdoorjacke.

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