Stimmungsvoller Weihnachtsschmuck mit gerahmten Weihnachtskarten in schwarz-weiß

Frohe Weihnachten und ein tolles Fest!

24/12/2015

Durchatmen, loslassen und genießen: Jetzt ist es so weit. Wir gönnen uns allen eine kleine Verschnaufpause und freuen uns auf Freunde, Familie und Geschenke. Heilig Abend ist da.

Das ganze Team von OPUS, und damit auch die Someday is Today Redaktion, wünschen Euch besinnliche Stunden, sorgenfreie Momente und einen wundervollen Abend im Kreis geliebter Menschen.

Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches aber auch turbulentes Jahr 2015, freuen uns, so treue und interessierte Leser zu haben und hoffen, dass auch 2016 wieder ein Jahr der Erkenntnisse und Neuentwicklungen wird.

Deshalb möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal die zauberhafte Adventsgeschichte teilen, die wir gemeinsam mit Euch hier im Blog und auf Facebook geschrieben haben. Doch vorweg noch einmal ganz offiziell:

Frohe Weihnachten und vielen Dank für ein großartiges Jahr 2015!

Die Opus-Adventsgeschichte

Warm eingehüllt in Mantel, Schal und Mütze hört sie den frisch gefallenen Schnee unter ihren Stiefeln knirschen. Sie stapft im Dämmerlicht einen tief verschneiten Weg entlang und beobachtet dabei die kleinen Wolken, die ihr Atem in die Luft malt. So ist sie überrascht, dass sie schon bald an dem verzierten, eisernen Gartentor ankommt. An der Tür hängt ein weißer Zettel. Die Schrift darauf ist kaum noch zu entziffern, weil das Papier fast aufgeweicht ist. Nur mit viel Mühe gelingt es ihr die Botschaft zu entschlüsseln. Tritt ein & hab keine Angst. DU bist zu Hause angekommen und wirst erwartet!“ Voller Skepsis tritt sie durch das Tor, öffnet die Tür und steht in einem von Kerzenschein erleuchteten Raum mit einem riesigen Weihnachtsbaum, der in seinem vollen Glanz strahlt. Ihr Herz wird warm und es kullern ein paar Tränen der Erleichterung über ihre Wangen. Damals, als sie dieses Haus verließ, erschienen ihr die Räume dunkel und feindselig. Mit so einem Empfang hatte sie heute nicht gerechnet. Jetzt lässt sie sich von der Wärme einladen.

Plötzlich hört sie hinter sich ein paar Dielen knarren, gefolgt von einem zögerlichen Räuspern. Als sie sich umdreht, steht jemand in der Tür. Es ist eine Sache von Sekunden, bis sie herumfährt, sich in die ausgebreiteten Arme ihres Vaters wirft und endlich das Gefühl hat, nach einer langen Reise angekommen zu sein. Ihr Kinn liegt auf dem kratzigen Stoff seines Sakkos und der herbe Duft seines Rasierwassers steigt ihr in die Nase, während sie in seiner Umarmung versinkt wie ein kleines Mädchen und er ihr ins Ohr flüstert: „Ich wusste, dass du kommst, und wie du gleich sehen wirst bin ich nicht der Einzige, der sehnsüchtig gewartet hat.“ Ihr Vater geleitet sie in die gemütliche Küche des alten Hauses, in der eine Schar bekannter und unbekannter Gesichter versammelt bei Kerzenschein sitzt. Sie haben eins gemeinsam: Alle lächeln sie herzlich an. Nun erhebt ihr Vater sein Glas blickt zufrieden in die Runde und spricht einen Toast aus:

„Wir sind es, die eine Reise beginnen und wir sind es, die bestimmen, auf welchen Wegen wir diese Reise gehen. Aber unser Herz ist es, das entscheidet, ob wir unser Zuhause und unsere Liebe auf jeder Reise bei uns tragen, und uns dadurch das Gefühl verleiht, nie allein zu sein – egal, wo wir sind. Hebt eure Gläser auf dass wir nie vergessen, wo unser Herz hingehört.“

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