Kuscheliger Strickpullover zum kurzen Winterrock

Der ultimative Leitfaden für die perfekte Silhouette

12/10/2016

Diese Saison dreht sich alles um geometrische Mode. Häufig fällt da der Begriff der Silhouette. Aber was heißt das eigentlich? Warum ist die perfekte Silhouette so wichtig?  Wir haben uns das mal genau angeschaut:

Die Kontur eines Körpers: das ist es, was der Begriff Silhouette beschreibt. Schattenriss wird sie auch manchmal genannt. Oder wir denken dabei an einen Scherenschnitt. Der Begriff der Silhouette fügt also nichts hinzu, er schließt explizit Details aus. Denn in diesem Kontext interessieren uns weder Farben, noch Muster oder Texturen. Es geht wirklich nur um die Linie, die man um unseren Körper ziehen könnte, wenn wir unser komplettes Outfit tragen.

Deshalb ist die Silhouette die Basis und zugleich der größte Effekt, den wir mit der Art uns zu kleiden erzielen können. Denn als Menschen nehmen wir vor allem erst mal Formen wahr und dann Details. Aber wie finden wir die richtige Silhouette für uns ganz persönlich?

Hellgrauer Melange Strickpullover dazu schmale schwarze Slumfit Hose

Die perfekte Silhouette ist wichtig, ein entspanntes Körpergefühl jedoch noch mehr.

Bevor wir zu den Tipps kommen, ein kurzer Kommentar vorweg: Auch Silhouetten unterliegen Trends. Und trotz aller Ideen und Regeln ist der Wohlfühlfaktor immer am Wichtigsten. Dass unser Körper sich nicht in Kleidung eingezwängt fühlt, ist der beste Hinweis darauf, dass wir die richtige Wahl getroffen haben. Doch nun zurück zur Silhouette.

Unsere Wahrnehmung einer gelungenen Silhouette lässt sich auf ein Jahrhunderte altes, klassisches Prinzip zurückführen: Der Goldene Schnitt. Das haben wir alle schon mal gehört und es klingt erst mal schrecklich spezifisch. Dabei sagt der Goldene Schnitt nur aus, dass sich das Teilungsverhältnis einer Form in einen größeren und einen kleinen Teil, genauso verhält, wie das Verhältnis des größeren Teils zum Gesamten. Daraus können wir unzählige Formen ableiten, ihr Verhältnis bleibt aber immer gleich. Und das ist das Geheimnis einer perfekten Silhouette. Es geht um unsere individuelle Größe, und um die perfekten Verhältnisse von Länge zu Breite. 2 Beispiele:

Die ⅓ Silhouette

Schwarz-Weißes Outfit mit Rollkragen Strickpullover und Minirock für den Winter

Strickpullover, kurzer Rock und dann die Beine: Eine schöne Variante der 1/3 Silhouette.

Für viele Frauen ist die formale Unterteilung des Körpers in 3 ähnlich große Abschnitte die perfekte Silhouette. Auf diese Weise werden Taille und Schultern stilbewusst betont. Diese Saison können wir das mit Boxy Pullovern, verkürzten Ärmeln und dem Funnelneck unterstützen. Dieser Look wirkt ganz besonders harmonisch.

Die ⅔ Silhouette

Schwarz-Weißer Look mit Poncho zur schmalen schwarzen Slumfit Jeans

Die 2/3 Silhouette mit weitem Poncho, Funnelneck und dazu eine schmale Hose.

Diese Silhouette bringt Spannung in die Figur. Es gibt sie in zwei Versionen. Wir können ein schmales Top zu einer weiten, langen Hose oder einem weiten, schwingenden Rock tragen. Das ist ganz ähnlich der A-Linie. Hier bieten sich diese Saison die weit schwingenden, leicht verkürzten Cropped-Flared Hosen an, kombiniert mit einem Basic Rollkragenshirt. Aber auch das lange, weite Oberteil zum schmalen Rock oder zur schmalen Hose, sind gerade im Winter echte Hingucker. Hier können wir uns an der Y-Linie oder der O-Linie orientieren. Egal ob mit Mantel und Slimfit Jeans, oder mit Pencilskirt und kuscheligem, fließendem Strickpullover, so kommen wir mit eleganter Silhouette und großem Wohlfühfaktor durch die kalten Tage.

Auf diese Weise kommt der Goldene Schnitt zum tragen und wir haben eine Orientierung für eine passende Silhouette. Doch eines ist klar: Probieren geht über Studieren. Niemand weiß so gut wie wir selber, was unserer Figur schmeichelt und wie wir uns selber sehen möchten. Trends sind da vor allem als Vorschlag zu betrachten.

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